Viele glatte Oberflächen reflektieren das Licht. Glas, Spiegel, Wasser und viele weitere. Vielleicht hast du schonmal mit einer Armbanduhr, deinem iPad oder einem Löffel eine andere Person geblendet…


…oder du wurdest vom Sonnenlicht, das an einem Fenster gespiegelt wurde, geblendet.
Beim Bau der Universitäts-Bibliothek in Freiburg wurde nicht bedacht, dass die Autofahrer von der Glas-Fassade des Gebäudes geblendet werden könnten.

Das Problem: Wenn man zur „falschen“ Uhrzeit auf das Gebäude zufährt, wird das Sonnenlicht im genau richtigen Winkel vom Glas reflektiert, sodass man geblendet wird.
Wie funktioniert die Reflexion von Licht?

Ist eine Oberfläche besonders glatt, so wird das einfallende Licht an ihr genauso reflektiert, wie es an ihr ankommt. Das sieht man besonders, wenn man einen Spiegel ins Licht hält. Bewegt man ihn nur ein kleines bisschen, so kann man die die Sonne nicht mehr sehen.


Probiere es aus!
Vorsicht! Leuchtet euch nicht gegenseitig in die Augen. Sie können bleibende Schäden davontragen.

Bevor wir mit der genauen Untersuchung der Reflexion starten, machen wir uns erst ein wenig damit vertraut. Du brauchst:
- Spiegelkachel
- Taschenlampe

Aufgabe: Einer leuchtet mit der Taschenlampe irgendwo hin. Der andere versucht den Spiegel so in den Lichtweg zu halten, dass das Licht einen anderen Gegenstand genau trifft.
Das Reflexionsgesetz
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